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Luftfahrt

Der Erstversicherungsmarkt im Bereich Luftfahrt ist immer noch von erheblichen Überkapazitäten geprägt. Nach der Erhöhung der Originalraten um 15 % im Jahr 2009 – ausgelöst durch die Flugzeugabstürze von Colgan Air in den USA sowie von Air France über dem Atlantik – ging die Anzahl der erneuerten Verträge im Laufe des Jahres 2010 leicht zurück. Der Rückversicherungsmarkt nahm die gleiche Entwicklung; hier haben sich im Jahresverlauf die erhöhten Rückversicherungskapazitäten negativ auf die Prämienentwicklung bemerkbar gemacht.

Das gezeichnete Bruttoprämienvolumen in Deutschland hielten wir im Berichtsjahr fast stabil, allerdings sank der Anteil Deutschlands am Luftfahrt-Portefeuille von 22 % im Vorjahr auf 19 %, da die Hannover Rück in dieser Sparte international expandierte, wovon wir aufgrund unseres Retrozessionsabkommens profitierten. Im Einzelnen konnte die Hannover Rück, die einer der weltweit führenden Rückversicherer im Bereich Luft- und Raumfahrt ist, im Berichtsjahr ihr Geschäft in Großbritannien sowie in den USA und einigen asiatischen Ländern ausweiten.

Unser gesamtes Luftfahrt-Prämienvolumen wuchs 2010 um 7,0 % auf 87,1 Mio. EUR. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich die Schadenquote aufgrund positiver Schadensabwicklungen auf 59,6 %. Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich hierdurch auf 13,4 Mio. EUR (8,4 Mio. EUR).

Der Schwankungsrückstellung und ähnlichen Rückstellungen wurde ein Betrag von 11,1 Mio. EUR zugeführt.

Mio. EUR 2010 2009
Bruttoprämie   87,1   81,4
Schadenquote (in %)   59,6   68,1
Vers.-techn. Ergebnis (netto)   13,4     8,4