Die deutschen industriellen Feuer- / Sachversicherer haben ihre begonnenen Sanierungsmaßnahmen weiter fortgesetzt. Aufgrund dessen lassen sich Preisanstiege, aber auch die Reduzierung von Kapazitäten sowie Verbesserungen der Bedingungen zugunsten der Erstversicherer beobachten. Besondere Großschadenereignisse sind im Jahr 2020 ausgeblieben.

Unser Feuergeschäft in Deutschland ist im Berichtsjahr um 14,3 % auf 214,9 Mio. EUR (250,8 Mio. EUR) zurückgegangen. Hierin ist eine ergebnisneutrale Umgliederung zwischen den Sparten Feuer und Feuer-Betriebsunterbrechung enthalten. Das von der Hannover Rück übernommene internationale Feuergeschäft entwickelte sich hingegen positiv und nahm unter anderem durch Prämiensteigerungen in den USA, Großbritannien, Frankreich und Südamerika auf 55,9 % (48,5 %) zu. Damit ist der Anteil des deutschen Geschäftes an unserem Portefeuille auf 44,1 % (51,5 %) gesunken.

Insgesamt blieb das Bruttoprämienvolumen in dieser Sparte mit 487,0 Mio. EUR (486,9 Mio. EUR) weitgehend unverändert. Die Schadenquote lag mit 64,3 % (74,1 %) deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Das versicherungstechnische Ergebnis vor Schwankungsrückstellung und ähnlichen Rückstellungen (netto) belief sich auf 5,4 Mio. EUR (-21,1 Mio. EUR).

Der Schwankungsrückstellung wurden 6,5 Mio. EUR zugeführt, nachdem im Vorjahr 38,3 Mio. EUR entnommen wurden.

Kennzahlen der Sparte Feuer 2019-2020

Mio. EUR20202019
Gebuchte Bruttoprämie 487,0 486,9
Schadenquote (%) 64,3 74,1
Versicherungstechnisches Ergebnis (netto) 5,4 -21,1