Der Großteil der Prämie in der Luftfahrtrückversicherung stammt aus dem internationalen Geschäft der Hannover Rück.

Nach einer mehrere Jahre andauernden Weichmarktphase im Luftfahrterstversicherungsmarkt setzten sich die bereits Ende 2017 beobachteten positiven Tendenzen weiter fort. Einer der Hauptgründe für diese Entwicklung war eine je nach Segment zum Teil deutliche Reduzierung der vorhandenen Zeichnungskapazitäten. Die positiven Entwicklungen des Erstversicherungsmarktes spiegeln sich bislang nur teilweise im Rückversicherungsmarkt wider. Dies liegt zum einen daran, dass sich die besseren Ergebnisse dem Geschäftsverlauf entsprechend erst mit einiger Verzögerung in den Büchern der Rückversicherer wiederfinden. Zum anderen ist die vorhandene Kapazität abgesehen von kleinen Veränderungen als statisch anzusehen. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich das Marktumfeld positiver als noch vor einem Jahr darstellt.

Das Prämienvolumen der E+S Rück war im Berichtsjahr sowohl im deutschen Markt als auch im Auslandsgeschäft rückläufig. Insgesamt reduzierte sich die Bruttoprämie in der Luftfahrtrückversicherung um 6,0 % auf 37,8 Mio. EUR (40,2 Mio. EUR). Die Schadenquote lag im Berichtsjahr bei 58,0 %, nachdem im Vorjahr die Abwicklung des World-Trade-Center-( WTC-)Schadens aus dem Jahr 2001 und andere Effekte zu einer negativen Schadenquote von -71,0 % geführt hatten. Somit ging auch das versicherungstechnische Ergebnis deutlich auf 5,2 Mio. EUR (53,5 Mio. EUR) zurück.

Der Schwankungsrückstellung und anderen Rückstellungen wurden 1,0 Mio. EUR zugeführt. Im Vorjahr waren 44,8 Mio. EUR aufgelöst worden, weil das schadenreiche Jahr 2001 aus dem 15-jährigen Betrachtungszeitraum entfallen war.

Kennzahlen der Sparte Luftfahrt 2017-2018

Mio. EUR20182017
Gebuchte Bruttoprämie 37,8 40,2
Schadenquote (%) 58,0 -71,0
Versicherungstechnisches Ergebnis (netto) 5,2 53,5