Auch in der Transportrückversicherung wird der Großteil der Prämie der E+S Rück international von der Hannover Rück gezeichnet und im Rahmen der konzerninternen Retrozession übernommen. Der Ratenrückgang in der Transportversicherung hat sich, wenn auch in abgeschwächter Form, im Jahr 2017 fortgesetzt. Die zugrundeliegenden Faktoren, wie der niedrige Ölpreis, die nur schwach wachsende Weltwirtschaft und Überkapazitäten im Fracht- und Gütertransportmarkt, haben zu keiner nennenswerten Änderung in der Nachfrage nach Transportversicherungslösungen geführt. Angesichts fallender Preise für Rohstoffe und andere Güter ist das Prämienvolumen des Marktes weiter rückgängig. Bei leicht wachsendem Angebot an Kapazität hat dies den Druck auf die Originalraten sowohl im Meerestechnik- als auch Transportversicherungsgeschäft noch einmal leicht erhöht. Während in der ersten Jahreshälfte die Schadenbelastung moderat war, stieg diese im Jahresverlauf aufgrund der Wirbelstürme in den USA und der Karibik ignifikant an. Als einer der weltweit führenden Transportrückversicherer schlugen sich die genannten Schäden aus Natur auch in unseren Büchern nieder.

Das Bruttoprämienvolumen insgesamt blieb im Berichtszeitraum nahezu unverändert bei 54,5 Mio. EUR (54,1 Mio. EUR). Während das deutsche Geschäft deutlich anstieg, ging das internationale Geschäft aufgrund unserer selektiven Zeichnungspolitik entsprechend zurück. Während im Vorjahr eine außergewöhnlich hohe positive Abwicklung der Schadenreserven die Schadenquote auf 16,8 % drückte, ist diese durch die Naturkatastrophen im zweiten Halbjahr 2017 auf 112,9 % angestiegen.

Das versicherungstechnische Ergebnis im Berichtsjahr lag demzufolge bei -12,3 Mio. EUR (22,9 Mio. EUR). Der Schwankungsrückstellung und ähnlichen Rückstellungen wurden 10,4 Mio. EUR (17,9 Mio. EUR) entnommen.

Kennzahlen der Sparte Transport 2016-2017

Mio. EUR20172016
Gebuchte Bruttoprämie 54,5 54,1
Schadenquote (%) 112,9 16,8
Versicherungstechnisches Ergebnis (netto) -12,3 22,9